Hier ein kleines Fundstück, doch diesmal nicht aus dem Netz, sondern direkt von der Wohnungstür meiner Cousine. Ich habe leider nicht herausbekommen können, wer VerfasserIn dieses netten Gedichtes ist, aber es dürfte wohl so vielen Eltern aus der Seele sprechen.
Freund, wenn Du dieses Haus betrittst,
vieles nicht ganz sauber blitzt.
Du merkst, dass es hier Kinder gibt,
die man mehr als das Putzen liebt.Da gibt es Spuren an den Wänden,
kreiert von flinken kleinen Händen.
Wir machen das mal später weg,
jetzt spielen wir zuerst Versteck.Spielzeug liegt an jedem Ort,
doch eines Tages ist es fort.
Die Kinder sind uns nur kurz geliehen,
bis sie erwachsen von uns ziehen.Dann wird auch alles aufgeräumt,
dann läuft der Haushalt wie erträumt.
Jetzt aber freuen wir uns an unseren Gören
und lassen uns dabei nicht stören.









1 comment
Zellenradschleusen says:
Feb 12, 2010
Ja wirklich sehr pfiffig und gut nachzuempfinden…auch ohne Kinder, dass man den Haushalt und das Putzen beispielsweise mal etwas vernachlässigt;-)
Nein, aber im ernst…mir gefällt es gut und überhaupt finde ich die Idee so ein Gedicht oder ein paar Verse an bzw. neben die Haustür zu hängen, sehr interessant. Ich würde an einer solchen Haustür glatt stehen bleiben und gespannt lesen, was der Hausherr an die Tür genagelt hat.
Schöner Brauch…nur leider nicht mehr allzu gebräuchlich heutzutage:-/
Lieben Gruß,
Franka