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Gesucht: Die Alternative zum klassischen Reisebett

Klassisches Reisebett: Groß, schwer und mit viel zu viel Klimbim

Wir hatten mal ein Reisebett, das eines ganz selten getan hat: Reisen. Die meiste Zeit stand es bei den Großeltern im Gästezimmer. Wir haben es dann irgendwann gespendet, weil klar war, dass wir damit ganz sicher nie mehr in den Urlaub fahren würden. Jetzt steht aber wieder die Reisesaison bevor und es stellt sich die Frage: Wo schlafen die Kinder auf Reisen? Wir wollen ungern immer gleich zwei Zimmer buchen müssen. Und manchmal kosten Zustellbetten so einen unverschämten Aufpreis, dass sich schon nach wenigen Übernachtungen die Anschaffung eines eigenen Reisebettes gelohnt hätte. Gibt es denn schöne und praktische Alternativen zu den sperrigen Kastenartigen Dingern, die gemeinhin als Reisebett bezeichnet werden? Ihr wisst schon. Ich meine so ein Exemplar hier:

Klassisches Reisebett: Groß, schwer und mit viel zu viel Klimbim

Ich habe mir diese Luxus-Variante eines Reisebettes in Rosa und Pink nur mal als Beispiel bei OTTO herausgesucht, weil es in der Regel genau diese Art Reisebetten sind, die man angesichts eines ohnehin schon vollen Kofferraumes gar nicht so gern auf Reisen nimmt. Dazu sind sie einfach zu groß und zu schwer. Dieses „reichhaltig“ ausgestattete Modell hier ist mit 129 Euro ausgerechnet das teuerste gewesen. Es gibt allerdings die einfachen Reisebetten schon unter 40 Euro, die sicher auch im Wesentlichen ihre Funktion erfüllen, nämlich dem Baby oder Kleinkind einen komfortablen und sicheren Schlafplatz zu geben. Manchmal denke ich aber angesichts der wirklich hohen Seitenteile, dass vor allem die Eltern sicher gehen wollen, dass ihr kleiner Liebling auf keinen Fall seine Schlafstätte verlassen kann. Ich habe es gehasst, mich immer so extrem weit nach unten beugen zu müssen. Händchen halten zum Einschlafen? Leider nur mit elterlichen Rückenschmerzen möglich.

Jetzt sehe ich immer mehr von diesen Pop-Up-Reisebetten, von denen manche Exemplare eher an eine Strandmuschel oder ein Zelt erinnern. Einige Exemplare heißen dann auch direkt Babyzelt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie sind um ein vielfaches leichter und brauchen zusammen gefaltet weniger Platz. Die meisten lassen sich wie Wurfzelte aufbauen, wie das Pop-Up-Reisebett der dänischen Marke Deryan hier im Bild. Ich gehöre leider zu den Leuten, deren Probleme dann beim Einpacken anfangen. Ich habe nicht immer gleich den richtigen Dreh raus.

Reisebett, das wie ein Pop-Up-Zelt funktioniert (Marke: Deryan)

Bei Mamaclever gibt es eine schöne Übersicht über Maße, Gewicht und Merkmaler der gängigsten Pop-Up-Modelle. Dort ist auch ein weiterer Vorteil von Pop-up-Babybetten beschrieben: Einige Modelle kann man auch am Strand oder im Garten als Sonnen- und Mückenschutz verwenden. Dieser doppelte Nutzen mag dann auch die höheren Preise rechtfertigen. Allerdings hat hier die größte Liegefläche auch nur eine Länge von 130 cm. Das wird bei Kind 1.0 schon ganz schön knapp.

Lohnt sich das Ganze dann überhaupt noch? Kind 3.o wird noch so lange einfach in der Wanne des Kinderwagens liegen, wie sie hinein passt und sich nicht allein aufrichten kann. Und kann man für die Großen nicht einfach auch einen Schlafsack mitnehmen? Es gibt ja Kinderschlafsäcke, die haben eine aufblasbare Matratze gleich mit dabei und verdienen wiederum schon wieder den Namen Reisebett eher als Schlafsack.

 

Reisebett oder Schlafsack mit integrierter Matratze?

Für diese Art von Betten habe ich die Marke ReadyBed aus Großbritannien ausfindig gemacht. Definitiv sind diese Betten aber nichts für Babys. Und liegt es sich darin auch wirklich bequem? Ich habe so einige Male auf einer Luftmatratze geschlafen und erinnere mich, dass es immer furchtbar schaukelig war.

Oder sollen wir einfach Platz im Kofferraum sparen und für die Kinder keine Reisebetten anschaffen? Wenn wir ehrlich sind, krauchen sie sowieso viel zu oft zu Mama und Papa ins Bett. Habt ihr Reisebetten und wenn ja, wie zufrieden seid ihr damit? Was könnt ihr empfehlen und wovon sollte man lieber die Finger lassen? Danke für eure Tipps.

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7 Kommentare

  1. Sara sagt

    Wir haben so ein aufblasbares Bett.. Das steht allerdings , genau wie das Reisebettt damals, bei meinen Eltern. Zum Reisen ist mir das auch zu unpraktisch.. Denn meistens gehört da noch eine mittelgroße Pumpe zu und zusammengefaltet ist das dann alles nicht mehr so handlich. Allerdings muss ich wirklich zugeben, das der Komfort 1A ist. Unsere große , jetzt 6, schläft sehr gerne dadrin.

    Für kommende Urlaube , halten wir es wie neuerdings Zuhause : montessori-Bett… Oder unspektakulär: eine Matratze auf dem Boden. Für die Kinder ein toller Spaß (unser kleinster schläft auch so (11 Monate) und günstiger geht’s wohl kaum, da Matratzen überall vorhanden sind :P

    LG

  2. Vielen lieben Dank fürs Verlinken! Wir haben auch so ein Ungetüm, das hat Opa angeschafft. Für eine Flugreise haben wir uns dann ein Deryan gebraucht für 20 Euro besorgt. Neu war mir das ein bisschen zu teuer. Wir sind aber sehr zufrieden damit und haben es auch am Strand schon genutzt. Denke die Kinder können es später auch als Spielzelt verwenden und wenn nicht, dann verkauft man es eben weiter.
    Liebe Grüße,
    Eva Dorothée

  3. Hallo Sophie!
    Wir haben eins der Deryan Betten gekauft, auf Empfehlung einer Freundin, die mit Ihrer 2 Jährigen damit auch schon campen war. Ich bekomme das Ding zwar auch nicht so schnell wieder in die Verpackung, aber Göttergatte schafft es dann meistens. Unseres hat 45 Euro gekostet. Als wir Babybetten gesucht haben, waren da auch nicht viele Standardbetter unter dem Preis zu haben, die nicht gefühlt eine Tonne gewogen haben. Toll finde ich an dem Bett, daß es auch als Zelt zum Campen und Spielen verwendet werden kann. Wir probieren es im August auf unserer Reise nach Berlin zum ersten Mal. Werde dann berichten auf http://www.mymischmasch.blogspot.com.
    Hoffe das hilft, trotzdem daß wir es noch nicht probiert haben. Beste Grüße,
    Cary

  4. Anja sagt

    Da wir zuhause „Familienbetten“, also alle auf 2,20m schlafen, hatten wir bisher selten Probleme im Urlaub, oder anderweitig beim auswärts nächtigen. Für diverse Nickerchen, lieben wir aber unsere Nonomo. Die Federwiege lässt sich mit Türklammer überall anbringen und schon kann Baby (und Kleinkind bis 25kg) überall in gewohnter Umgebung schlafen.

  5. Wir haben auch eine Federwiege von Nonomo, mittlerweile sogar die XL-Variante für Kinder bis zu 5 Jahren. Viel Platz nimmt sie im Gepäck nicht weg, wird sogar in einem netten Jute-Beutel geliefert. Die Kette und die Klammer für die Tür sind etwas schwerer, aber im Gegensatz zu einem Reisebett immer noch sehr gut zu verkraften ;-)

  6. Hallo!
    Wir haben nun unser Deryan Zelt ausprobiert und es hat super geklappt. Ist sehr leicht und vor allem in der Tasche des Buggy’s einfach zu transportieren. Der Kleine spielte gerne drin un ließ sich ohne Probleme hineinlegen. Er schlief meist im Wagen ein, da wir viel unterwegs waren. Der Vorteil, daß es auch als Spielbereich dient, bringt auch mit sich, daß er in der Nacht, wenn er wach wird, rauskraxeln kann, aber uns hat das nicht gestört. Dann legt man ihn halt wieder rein. In einem normalen Bett hätte man ihn auch wieder hingelegt. Soviel zu unseren Erfahrungen!
    Alles Gute,
    Cary
    Cary bloggte neulich: Mama Blogger Café – Gratis Einkaufen!My Profile

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