Mutter sein
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Von Nestflucht, Nestbau und was mich gerade sonst so umtreibt

Nestflucht, Nestbau und sonstiges...

Nein, umtriebig war ich – zumindest in Blog-Angelegenheiten – nicht gerade in den letzten Tagen. Auch auf Twitter, Instagram und Co. war es eher still. Facebook? Nun ja. Ich war schon aktiver. Wenn ich könnte, würde ich kurz nach meinen Kindern in die Kissen sinken, so herrlich fühlt sich Schlafen an. Und zugegeben, ich habe es auch tatsächlich schon an so manchen Tagen exakt so gemacht. Bloggen würde ich gern viel, viel mehr. Über unseren wundervollen Winterurlaub in Tirol und die ereignisreiche Fahrt mit dem Nachtzug dorthin. Über ganz wundervolle Produkte für (die werdende) Mama und Kinder, die ich auf der Playtime in Paris gesehen habe. Oder über die Vorbereitungen auf Kind Nummer drei. Über das, was mir zum Thema Elternzeit durch den Kopf geht und noch so viel mehr. Aber wenn ich dann die Finger über der Tastatur habe, dann wollen sie nicht.

Nach dem Urlaub, vor der Elternzeit und mittendrin im Nirgendwo. Schnappschuss vom Winterurlaub in Tirol.

Dann nehme ich einen Tritt von Kind 3.0 gegen Rippenbogen, Blase oder Magen zum Anlass, das Notebook ganz schnell wieder zuzuklappen.  Dann wird nur im Kopf gebloggt und E-Mails bleiben unbeantwortet. Schreibblockade nennt man das wohl im klassischen Sinne. Eine ganze Blogparade mit dem Hashtag #bloCKparade hat Links zu bieten, die sich genau damit beschäftigen, wie man wieder raus aus der Schreibblockade kommt und damit zurück zu dem, was einem eigentlich doch Freude macht.

Am Montag beginnt meine letzte Arbeitswoche vor dem Mutterschutz. Ein seltsames Gefühl, denn nach dieser Woche wird es nur noch einen weiteren Montag geben, für den ich einen Abschiedsbrunch ganz im Zeichen des Rosenmontags geplant habe. Mit dabei sein wird auch meine Elternzeitvertretung, die ich anderen Kolleginnen und Kollegen als mein „ruhiges Gewissen“ vorgestellt habe. Das klingt vielleicht komisch, aber genau so ist es.

Manchmal, wenn ich an die Woche nach der nächsten Woche denke, kommt dieser Gedanke, der sagt: „Wenn du erst mal im Mutterschutz bist, dann hast du ja ganz viel Zeit…“, und ich kichere in mich hinein. Einmal möchte ich nämlich noch aus dem Nest flüchten. Zur Herzensfreundin in den Norden Deutschlands. Und dann möchte ich mich um den Nestbau kümmern. Genau in dem Zimmer, wo jetzt nur Kartons und ein Wäscheständer stehen.

Und eigentlich wollte ich auch mehr Zeit für mich haben. Und bloggen…

 

 

4 Kommentare

  1. Ich bin zwei Tage weiter als du und genauso müde. ;) Einerseits total motiviert, andererseits ist noch sooo viel Zeit und dann ist sie viel schneller vorüber als wir gedacht hatten.

    Die Nestflucht kenne ich vom letzten Kind noch, da waren wir 5 Wochen vor der Geburt noch im Urlaub… vielleicht sollte ich noch spontan buchen?

    Ich wünsche dir eine schöne, geschäftige und ausfüllende Restschwangerschaft. ;)

  2. Ich wundere mich gerade, dass du mit dem Nestbau erst noch beginnen willst. Dachte immer diese Phase setzt schon viel früher ein. Aber vermutlich bist du bei Kind Nummer Drei schon um einiges gelassener, als ich es damals bei Kind Nummer Eins war.

    Für die nächsten Wochen alles Gute, einen erfolgreichen Nestbau und eine noch viel schönere Nestflucht.

    Liebe Grüße aus Köln
    Christina

  3. Ohja das kann ich sehr gut nachvollziehen… absolut! Aber das sind die Hormone, das ist doch keine Schreibblockade *ggg* Das Baby will das nicht, das will lieber daß du die Beine hochlegst und nochmal ordentlich brütest bevor der ganze Streß losgeht. Es sei dir gegönnt :) Liebe Grüße, Janina

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