Mutter sein
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Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Baut Porsche jetzt Familienkutschen? Wie wird so ein Porsche überhaupt gebaut? Und was hat es mit mir gemacht, einen Porsche Panamera über die Rennstrecke zu jagen?

Manchmal bekommt man Einladungen, die so seltsam und interessant zugleich sind, dass man einfach zusagen muss. Von Berlin rausche ich mit dem ICE ins nicht weit entfernte Leipzig. Doch nicht das Leipziger Zentrum, dass ich mit der Familie in Leipzig schon einmal genießen durfte, ist das Ziel.

Es geht zusammen mit anderen Elternbloggern und Journalisten von ZwillingsweltenMen’s Health Dad,  Mama MiaIch bin Dein VaterMummy-MagNewDadsontheBlogButterflyfishYPSDaddyliciousGabriel Rath und echt! Hartmann zum Porschewerk in Leipzig.

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Die erste, die ich am Leipziger Hauptbahnhof treffe ist Halim, alias Mama Mia. Schnell kommen wir auf die Work-Drive-Balance zu sprechen. Wer hat dieses Wortspiel ausgedacht? Was soll das überhaupt sein, diese Work-Drive-Balance? Haben wir als berufstätige Mütter nicht schon genug mit der Work-Life-Balance zu tun? Aber neugierig sind wir beide und lassen uns einfach auf das ein, was an diesem Tag auf uns zukommt. (Ohnehin das beste Rezept für Mütter, wenn man mich fragt!)

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Im Porsche Werk verfolgen wir nach einer guten Stärkung zum Mittag den Weg der Einzelteile bis zum fertigen Auto. Ein wirklich beeindruckender Prozess. Immer wieder staune ich, mit welcher Schnelligkeit und Präzision die Industrieroboter ihre Aufgaben verrichten.

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Doch ein Punkt in der Produktionslinie ist ganz anders als der Rest. In einem besonders hell erleuchteten Raum geht es ganz liebevoll zu. Tatsächlich stehen hier Männer, die den ganzen Tag schöne Karosserien streicheln dürfen. Wie viel Fingerspitzengefühl es verlangt, kleine Unebenheiten auf der Oberfläche zu fühlen, will ich genau wissen. Es dauert lange, bis auch ich den kleinen Klebefleck fühle, den der Mitarbeiter noch auf dem Metall gefunden hat.

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Nach einer kurzen Kaffeepause folgt das Kontrastprogramm zu glänzenden Werkshallen und Robotern. Jetzt sind wir gefragt. John stellt sich kurz als Instructor vor und es geht auf die Rennstrecke. Mehr Zeit, als den Sitz in die richtige Postion zu bringen gibt es nicht. Als ich im Porsche Panamera den Startknopf rechts vom Lenkrad suche, aber links finde, merke ich, dass ich im Grunde nichts über dieses Auto weiß. Ich weiß nur, dass man mir offensichtlich zutraut, diese 100.000 Euro teure Limousine über die Teststrecke zu jagen.

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Schon nach den ersten Kurven habe ich vergessen, dass der heutige Tag irgend etwas mit Familie zu tun haben soll. Natürlich ist mir aufgefallen, dass die Sitze auf der Rückbank sogar Iosfix haben. Aber ich bin überhaupt nicht böse, dass wir nicht testen, ob auch ein Kinderwagen in den Kofferraum passt, sondern wie schnell sich der Panamera um die Kurven driften lässt.

Ganz ehrlich, ich bin nicht böse, dass ich letztendlich gar nicht wirklich etwas zur Familientauglichkeit des neuen Porsche Panamera berichten kann. Dazu hat das Fahren auf der Strecke einfach viel zu viel Spaß gemacht. Wer mag, kann sich hier auf der offiziellen Panamera-Seite von Porsche über Zahlen, Daten und Fakten informieren.

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der RennstreckeIst vielleicht genau das, was wir an diesem Tag hier tun, die anfangs von mir belächelte Work-Drive-Balance? Das Leben besteht nicht nur darin, sich in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu üben, sondern einfach mal verrückte Sachen zu machen. Weil das selber fahren nicht schnell genug war, durften wir alle noch eine „Taxifahrt“ mit Instructor John im Panamera absolvieren. Es war eine irre Fahrt über die Rennstrecke. Ich weiß jetzt, was gute Sicherheitsgurte wert sind!

Bei Porsche in Leipzig: Nachdenken über #WorkDriveBalance auf der Rennstrecke

Aber natürlich muss auch so ein Tag in Leipzig hinter den Kulissen von Porsche organisiert werden. Sich die Zeit freischaufeln, die Fahrten organisieren, Kinderbetreuung sicherstellen und vor allem, sich selbst auch mal die Zeit für Spaß erlauben. In diesem Fall war das für mich ein perfekter Tag, an dem ich meine #WorkDriveBalance definitiv gefunden habe.

Und wer weiß, vielleicht schaffen wir uns alle demnächst auch mal wieder ein wenig mehr #WorkWellnessBalance, #WorkPartyBalance und #WorkFeastBalance…? Verdient haben wir es.

Vielen Dank an Porsche und das Team von Porsche in Leipzig für den erlebnisreichen Tag vor Ort und die interessanten Einblicke. Nicht vorenthalten möchte ich diesen Panamera & Family Videoclip aus dem Porsche Newsrooms auf Vimeo.

Und an alle Mamas und Papas, die mit mir vor Ort waren: Vielen Dank, es war grandios mit euch!

2 Kommentare

  1. Das hört sich nach einen super Erlebnis an. Hätte auch mal große Lust, mit nem Porsche über die Rennstrecke zu rasen. Aber wahrscheinlich würde ich mich gar nicht trauen besonders schnell zu fahren.
    Wenn ich jeden Tag mit dem Auto ca. 20 Kilometer zur Arbeit fahre, dann ist das für mich immer der Startschuss. Da fahre ich mental auf Arbeitsmodus und beim Rückweg schalte ich vom Kopf her wieder ab und freue mich auf zuhause. Vielleicht gehört das ja auch zur WordDriveBalance!?
    LG Anke

    • Hallo Anke,

      ich finde, das gehört definitiv zur WorkDriveBalance! Ich habe einen wirklich kurzen Arbeitsweg und manchmal reicht die kurze Strecke gar nicht richtig, um von einem Modus in den anderen zu kommen, wie du so treffend beschreibst.

      LG Sophie

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