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Der neue VW T6. Großes erwarten oder lieber noch warten?

Volkswagen T6 im Dunkeln

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Seit unserem letzten Sommerurlaub schaue ich bestimmten Autos hinterher. Interessant für mich ist alles ab Minivan aufwärts. Es ist ein bisschen so, wie zu der Zeit als ich schwanger war und plötzlich nur noch Frauen mit Babybauch gesehen oder bewusst nach ihnen geschaut habe. Vielleicht kennt ihr das ja. Im letzten Sommer waren wir auf unserem Roadtrip durch Belgien noch mit dem eigenen Auto unterwegs, einem Audi A4. Da Kind 3.0 noch in der Babyschale mitfährt, ist auf der Rückbank Platz genug. Das wollen wir so lange ausnutzen, wie es geht.

Für unseren Kurzurlaub auf Rügen im schwimmenden Ferienhaus haben wir die neue Mercedes V-Klasse für eine Testfahrt mitgenommen. Dazu gibt’s in einem Blogbeitrag demnächst noch mehr. Ich fasse es mal in zwei zentralen Gedanken zusammen. Nummer Eins: „Wow, an so viel Platz und Komfort könnte ich mich gewöhnen!“. Nummer Zwei: „Wahnsinn, was so ein Ding kostet, dafür dass wir es in der Woche kaum nutzen würden!“. Mein Mann war ganz entspannt und meinte, das Rennen würde in Sachen Familienbus sowieso neu eröffnet werden, denn VW stellt jetzt im April mit dem T6 seinen neuen Bus vor. Ach ja, der Bulli!

In den ersten Infos der Automagazine findet man über die neue Generation des VW Busses Aussagen wie „Basis ist immer noch der aktuelle Transporter“ oder „jede Menge neuer Technik unterm Blech“. Mal ganz abgesehen von einem schönen Äußeren fühlt es sich toll an, mal innen richtig viel Platz zu haben. Im Kofferraum muss man mal nicht Taschen-Tetris spielen. Zwei Kindersitze und eine Babyschale lassen auch für mich noch genug Platz hinten, denn Kind 3.0 erduldet Autofahren nur, wenn ich im Blickfeld bin. Ja, ich könnte mich ans Bus fahren gewöhnen. Auf der offiziellen Homepage gibt es allerdings vom T6 selbst noch nicht viel zu sehen. Oder wie schlau wird man bitteschön aus diesem Video?

 

Andererseits ist es gar nicht so verkehrt. Warum soll ich mir Autowerbung anschauen, wenn immer noch die Frage um Raum steht, ob wir mit drei Kindern tatsächlich automatisch in die illustre Runde der Busfahrer aufsteigen (müssen)? Noch dazu, wenn wir im Alltag und in unserer Stadt eigentlich alles bequem zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?

Wir werden wohl noch die eine oder andere Testfahrt im Bus drehen, denke ich. Und noch die eine oder andere Familienfahrt im Audi A4, denn noch passt die ganze Familie samt Gepäck hinein.

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