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Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

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Osmo Coding, das preisgekrönte Lernspielprogramm für das iPad soll eine Brücke zwischen digitaler und realer Wirklichkeit schlagen und verspricht, dass Kinder auf spielerische Art an die Grundzüge des Programmierens heranführt werden. Aber macht es auch Spaß? Kind 1.0 probiert es gerade aus und das sind unsere ersten Eindrücke.

Wie funktioniert das Osmo-System?

Das Osmo Coding Spiel aus der Reihe der Osmo-Lernspiele fördert soziale, kognitive und motorische Fähigkeiten sowie das kreative Denken. Das ist das, was der Hersteller schreibt. Mit solchen Sätzen kann ich Kind 1.0 jedoch wenig beeindrucken. Also stellte ich ihm das Osmo-Basis-Set und das Spiel einfach hin und fragte ihn, ob er schon mal probiert hätte, selbst zu programmieren, was die Figur in dem Spiel tun soll.

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Selbst etwas programmieren? Damit hatte ich ihn. Alles, was man braucht, ist ein iPad mit Kamera und ein Osmo-Basis-Set sowie nach Bedarf Erweiterungen. Osmo Coding gibt es nur als Erweiterung, also braucht man erst einmal das Osmo Basis-Set, das zum Beispiel mit dem Klassiker Tangram zu haben ist.

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPadOsmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Der Aufbau ist einfach. Das iPad wird hochkant in die mitgelieferte Halterung gesteckt. Es passt für die meisten iPad und iPad mini Typen. Sobald das Programm gestartet ist, wird ein kleiner Spiegel auf die Kamera des iPads gesetzt.  Der spiegelt alles, was auf der Tischplatte davor passiert, auf den Bildschirm des iPads und steuert dadurch das Spiel. Ich war froh, dass ich nicht erst irgend eine Bluetooth- oder WLAN-Verbindung mit irgendwelchen Passwörtern herstellen musste. Das Einrichten geht wirklich kinderleicht.

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Was passiert bei Osmo Coding?

Dass das Programm die vor dem iPad liegenden Gegenstände sehen und verstehen kann, machte Kind 1.0 sehr neugierig auf das Spiel.  Doch der Hauptcharakter, die knuddelige, süße Figur Awbie ließ ihn kurz stutzig werden. Wird das hier vielleicht doch viel zu einfach?

Aber dann reizt es ihn doch, Awbie durch das Anordnen der mitgelieferten Codeblöcken durch die Spielwelt zu führen. Jeder Codeblock enthält einen speziellen Befehl, der in Kombination mit anderen Blöcken zu einer Befehlszeile zusammengefügt werden kann. Im Spielverlauf erstellte er immer komplexe Sequenzen, denen Awbie stets Folge leistet. Er fand aber auch heraus, dass manchmal ein kurzes Hüpfen und Drehen zum gleichen Ergebnis führt, wie eine lange Schrittfolge um mehrere Ecken.

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

Neben all dem Herumgehen und Hüpfen sammelt Awbie Erdbeeren und Baumstümpfe, die er wiederum benutzen kann, um seinen Campingplatz zu erweitern. Gespannt bin ich darauf, wie das Spiel weitergeht und ob es noch mehr Herausforderungen gibt, als nur den Ausbau des Basislagers voranzutreiben.

Was kostet Osmo Coding?

Das Osmo Coding Spiel kostet derzeit 59 Euro. Allerdings muss man das Osmo-Basis-System mit der Osmo Base und dem Reflektor extra erwerben. Das gibt es in verschiedenen Paketen. Das Starter Kit kostet regulär 89 Euro, ist aber bis 31. Dezember 2017 auf der Webseite des Herstellers 20% günstiger zu haben. Im Starter-Kit ist das Spiel Tangram mit den passenden Spielsteinen enthalten.

Allerdings kann man sich ganz ohne zusätzliche Kosten im AppStore noch die Spiele Newton und Masterpiece herunterladen, die ganz ohne Spielplättchen oder ähnliches auskommen. Da man damit gleich über vier verschiedene Spiele verfügt, relativiert sich damit der aus meiner Sicht hohe Preis schon wieder.

Osmo Coding: Spielend Programmieren lernen mit dem iPad

In Newton muss man sein Köpfchen und originelle Gegenstände einsetzen, um die auf dem Bildschirm herunterfallenden Bälle ins Ziel zu leiten. Das können Stifte, LEGO-Steine oder sogar mit dem Filzstift gezeichnete Linien sein.

Masterpiece hat das Zeug, die Begeieterung für Papier und Stift zurückzuholen. Eigentlich ist es wie Abpausen, nur viel cooler, da die Vorlage auf dem Bildschirm erscheint. Mit der iPad Kamera kann man zudem beliebige Gegenstände fotografieren und in einfache Zeichenvorlagen verwandeln.

Und was halte ich vom Daddeln vorm iPad statt auf dem iPad?

Ich will keine medienpädagogische Diskussion vom Zaun brechen, aber hier zu Hause haben die Kinder freien Zugang zum iPad. Wir wollen ihnen nicht den Umgang damit verbieten, wenn sie uns doch auch in so vielen Situationen mit dem Finger auf dem Display vom Smartphone herumtippen sehen. Entscheidend ist für mich die Qualität der Spiele. Es gibt wirklich gute, kostenlose Spiele-Apps und auch kostenpflichtige, die nicht sonderlich viel taugen.

Deswegen halte ich es für Quatsch, vom guten analogen Spiel und vom bösen digitalen Spiel zu sprechen. Ich habe mich allerdings schon oft gefragt, warum Spiele fürs Tablet und analoge Spiele so lange getrennte Wege gegangen sind. Dabei gibt es – wie man beim Osmo-System sieht – durchaus sinnvolle Spielideen, die auch wieder haptische Erlebnisse und die räumliche Dimension ins ansonsten zweidimensionale Tablet-Spiel bringen.

Wir haben das Osmo-System erst seit ein paar Tagen und sind bisher nur bei Osmo Coding geblieben, aber die Grundidee ist vielversprechend. Gespannt bin ich auf den Gruppenmodus, der mehrere Spieler vor dem iPad vereint. Für Kind 2.0, die im Herbst in die Schule gekommen ist, dürften auch die Spiele Words und Numbers ganz gute Lernspiele sein.

Blitzverlosung auf Facebook bis 30. Dezember 2016

Gewinne ein Starter Kit mit Tangram von Osmo und erlebe Spielen außerhalb des Bildschirms. Teilnehmen ist ganz einfach:

  1. Like diesen Beitrag auf Facebook und teile ihn, wenn du magst.
  2. Kommentiere unter dem Facebook-Beitrag, wem du mit dem Osmo Starter Kit eine Freude machen willst.

Unter allen Kommentaren, die bis 20 Uhr am 30. Dezember 2016 eingehen, verlose ich ein Starter Kit von Osmo.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden. Für den Fall eines Gewinnes ist eine Postadresse in Deutschland notwendig. Die Verlosung steht in keinem Zusammenhang mit Facebook und wird nicht von Facebook unterstützt. Das Teilen des Beitrages ist nicht Bedingung zur Teilnahme an der Verlosung.

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2 Kommentare

  1. Andrea sagt

    Liebe Sophie! Welche anderen kostenlosen Spiele-Apps kannst du empfehlen?
    Herzliche Grüße,
    Andrea

    • Hallo Andrea,
      wir haben die kostenlosen Fiete-Apps. Die sind Klasse. Auch die von LEGO DUPLO finde ich schön.
      Für genauere Antworten müsste ich aber tatsächlich mal die Zielgruppe befragen. ;-)
      Liebe Grüße, Sophie!

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