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Umstandsmode? Bequem aber nicht tonnig.

Henriette von www.supermom-berlin.de hat allen Grund zum Strahlen, denn sie ist frisch verheiratet. Aber auch sonst ist sie eine coole Mutter von zwei Töchtern, die in ihrem Blog Themen rund um Schwangerschaft und Muttersein direkt und mit herzlicher Berliner Schnauze anspricht, wie man es sich sonst oft nur hinter vorgehaltener Hand traut. Ich kenne Henriette immer lässig gekleidet, mit dem gewissen Pfiff. Seien es einfach mal goldene Schuhe oder ein Haarband im Leo-Look, die das Outfit zum Hingucker machen. Da war es klar, dass ich sie einfach mal fragen musste, wie es bei ihr mit der Umstandsmode während ihrer zwei Schwangerschaften war.

Wenn du dich an deine Zeit mit Babybauch zurück erinnerst, wie würdest du deinen Stil am ehesten beschreiben?

Bequem aber nicht tonnig. Will sagen, ich hatte meist eine Leggings an und darüber einen langen Pulli oder ein Kleid. Damit fand ich mich immer gut angezogen und die Leggings waren nicht mal Schwangerschaftsmode. Diese Bauchbänder rutschten bei mir eh immer vom Bauch und so trug ich meine einzige Schwangerschaftsjeans auch eher selten. Ich fand mich so immer noch recht attraktiv und sah nicht aus wie eine Tonne. Nur gegen Ende der Schwangerschaft, da half nichts mehr, da war ich ein Michellin Frauchen mit dickem Bauch und dünnen Beinen, da war´s mir manchmal egal was ich trug, Hauptsache bequem.

Hat die Schwangerschaft deinen Modestil sehr verändert und wenn ja wie?

Nein eigentlich nicht. Ich trage eh gern lange Pullover oder Kleider. Ich mag meine Beine und die sieht man so ganz wunderbar. Den Bauch kann man mit einer weit geschnittenen Tunika auch mal etwa kaschieren und sieht trotzdem noch irgendwie schlank aus. Naja, redete ich mir ein.

Erinnerst du doch noch an deine absoluten Lieblingsstücke? Was kannst du aus eigener Erfahrung für andere Schwangere empfehlen?

Also ich steh auf schwarze Leggings. Ich war ja im Winter hoch schwanger, das war echt prima. Pulli drüber, angezogen. Da der Bund unterm Bauch sitzt, kneift auch nichts. Hosen mit Bauchbändern empfand ich immer als unangenehm. So konnte ich auch meine heiß geliebte Schlumperhose (grau mit weißen Herzen) wunderbar auf dem Sofa tragen, unterm Bauch war ich ja nicht dicker geworden.
Ansonsten sind die langen Spaghetti Tops von H&M super, wenn der Pullover zwar noch übern Po geht, aber vorn dank Bauch nicht mehr übern Schritt. Ich bin ja der Meinung, dass Oberteile immer bis zum Oberschenkel reichen sollten, wenn man Leggings trägt und da sind die langen Spaghetti Tops einfach prima.
Und unverzichtbar wenn auch nur semi-erotisch: Stützstrümpfe. Leider hatte ich mit Wasser in den Beinen zu kämpfen und da helfen die Teile super! Einziges Problem: Zieh die mal an, wenn da ein 9 Monatsbauch im Weg ist. Spaßig.
Ansonsten kann ich generell Kleidung und auch Mäntel in A-Linien Form empfehlen, die sind schon ausgestellt und der Mantel ist nach der Geburt noch tragbar.

Hand aufs Herz: Gab es auch Fehlkäufe in deinem Kleiderschrank? Wofür hättest du im Nachhinein am liebsten kein Geld ausgegeben?

Ach zum Glück blieb mir das erspart, da ich auch als Nicht-Schwangere weite Oberteile trage und so ganz prima ausgestattet war. Ich habe mir daher außer einer Schwangerschaftsjeans kaum was gekauft und auf die hätte ich tatsächlich verzichten können.

Und da wir schon bei Tipps sind: Hast du noch einen Tipp für eine schöne Schwangerschaft, den du weitergeben möchtest?

Mir fällt da sofort die Wanne ein. Ich war so oft es ging baden. Das entspannt so ungemein den Rücken und auch den Bauch. Ansonsten habe ich mir meine Babyplautze immer eincremen lassen vom Mann und ihn gebeten, die Beine von unten nach oben zu massieren. Das hilft gegen fiese Wassereinlagerungen. Ansonsten kann ich nur sagen, man sollte versuchen seine Schwangerschaft zu genießen und das zu essen, worauf man Bock hat. Ich hab nicht für zwei gegessen, hatte aber eine seeeeehr lange Heißhungerphase auf Schnitzel und Burger. Die Frauenärztin meinte ganz cool: „Och, da ist doch Salat dabei, is jesund! Der Körper scheints zu brauchen, machen´se ma!“ Also: „Macht ma´!“ ;-)

 

Umstandstops mit Stillfunktion: H&M
Schwarze Umstandsleggings: bonprix
Langer Pullover mit Herzen: C&A
Schal mit Leopardenmuster: Pieces

 

Foto von Henriette: Dani Doege 

4 Kommentare

  1. Wow, tolles Interview mit Henriette <3 Das hätte ich mal lesen sollen als ich schwanger war, ich hab mich nämlich mit den Altkleidersammlungen von anderen herumgeschlagen und kam mir grässlich tonnig vor. Bombentipp: niemals Sachen auftragen ;) außer vielleicht die von der Supermom ;)

    Liebe Grüße, Janina

  2. So tolle Klamotten hatte ich damals nicht! Sollte ich noch mal ein Baby bekommen, dann möchte ich das Kleid mit den Herzen haben :)
    Ich wünsche dir viele Besucher am heutigen Kommentiertag!
    Liebe Grüße aus Brandenburg
    Jana und Aimee von Jaimees Welt

    • Danke für deinen Gruß! Wenn ich Schwangerschaftsmode sehe, denke ich auch manchmal: „Warum gab’s das nicht schon beim ersten Kind?“ ;-)

      LG Sophie

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