Berlin, Friedrichshain, Schöner shoppen
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Druckreife Nachbarschaft

handgestrickte Babysocken aus der nur.FabrikWer mal eben ein par T-Shirts bedrucken lassen will, der schaut vermutlich heute zuerst nach „Textildruck Berlin“ im Internet und klickt sich dann durch die Fluten an Suchergebnissen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich es nicht anders gemacht, als ich eine Textildruckerei für ein Geburtstagsgeschenk suchte. Dabei kann ich vom Balkon aus direkt in der nächsten Seitenstraße ins Ladenfenster der nur.Fabrik Textildruckerei gucken, in dem in Reih und Glied süße Babystrampler mit dem Aufdruck „Made in Berlin“ hängen. Sieh, das Gute liegt so nah!

Aber in Zeiten, in denen der Computer fast den ganzen Tag eingeschaltet und ständig online ist, tippen wir nur allzu schnell etwas in das Suchfeld einer Suchmaschine. Dank DSL Leitung geht es ja schnell und dank Flatrate fragen wir ja auch nicht nach dem Preis. Wie hieß es doch gleich in einem Werbespot für eine Tageszeitung? „Wir googeln die Öffnungszeiten der Bäckerei gegenüber.“

Jedenfalls war mein Notebook kurze Zeit später doch ausgeschaltet und ich stand im Laden der Textildruckerei. Schnell waren Shirtmodell, Farbe und Größe ausgesucht, Text und Layout abgestimmt. Neben einer Auftragsbestätigung nahm ich aber auch noch ein paar echt süße handgestrickte Babysöckchen mit. Das ist eben Einkaufen im Kiez! Und dafür macht man doch gern mal ein bisschen Werbung.

nur.Fabrik
Voigtstraße 31
10247 Berlin-Friedrichshain

nurfabrik

3 Kommentare

  1. Ist ja lustig, da wohnt man schon in dieser Straße geht jeden Tag an diesem Laden vorbei und weiß bis heut garnicht genau was die so machen.

    Wie du so schön geschrieben hast:

    Dabei kann ich vom Balkon aus direkt in der nächsten Seitenstraße ins Ladenfenster der nur.Fabrik Textildruckerei gucken, in dem in Reih und Glied süße Babystrampler mit dem Aufdruck “Made in Berlin” hängen.

    So sah der Laden für mich (bis heute) nach einem Babyklamotten-Laden aus und wäre nie auf die Idee gekommen da mal rein zugehen und mich nach Textildruck zu erkundigen, obwohl ich das berufsbedingt auch des öfteren mal brauch.

    Tja, aber dafür hat man dann halt seine „Kiez-Nachbarn“ um diese Infos übers Netz zu erhalten ;)

    Dafür sag ich DANKE!

    • Hallo Thomas,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich habe die Vorteile der „Kiez-Textil-Druckerei“ erst letztens wieder zu schätzen gelernt. Ich wollte als Geschenk zur Geburt ein Shirt bedrucken lassen, aber schon beim Aussuchen der Shirt-Farbe geht’s ja los: Hellrosa, Bonbonrosa, Prinzessinnenrosa… Hilfe! Da ist es gut, wenn dir jemand gegenüber steht, der sagt: „Wir bestellen einfach erst einmal ein Muster und dann suchst du dir hier aus, welches Rosa dir am besten gefällt.“ Das verlange mal bei solchen Kleinstaufträgen in so einem Shirtdruck-Onlineshop… ;-)

  2. Pingback: Textilprint aus der Nachbarschaft - blog@grafikmaker.de

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