Kind & Kegel
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Es schwimmt, es radelt, es pfeift… Kind 1.0 wird groß!

Todesmutig in die Fluten gestürzt: Kind 1.0 hat jetzt das Seepferdchen

Wahrscheinlich hätte ich schon seit einigen Monaten Blogposts über Schulvorbereitungen aller Art schreiben können, denn Kind 1.0 hat die lange Durststrecke bald geschafft und wird ein Schulkind. Der Schulranzen (und zwar mit Dinoskelett, das im Dunkeln leuchten kann), muss seit dem Wochenende direkt neben dem Bett stehen. Die Liste der Dinge, die noch bis zum ersten Schultag zu besorgen sind, ist erstaunlich kurz. Doch irgendwie ist die Liste der Dinge, die mir in letzter Zeit an meinem großen Kind aufgefallen sind, erstaunlich lang.

Zunächst die für das Überleben wichtigste Nachricht: Das Kind kommt im Wasser vorwärts ohne zu ertrinken schwimmt! Beim letzten Wochenendurlaub auf Usedom bestand er darauf, dass seine Schwimmflügel im Zimmer bleiben und stürzte sich todesmutig ins Schwimmbecken. Wir als Eltern wussten noch nicht so recht, ob wir es wirklich wagen sollten, mehr als eine Armlänge Sicherheitsabstand zu halten. Aber Seepferdchen ist Seepferdchen und Kind 1.0 schwimmt tatsächlich.

Todesmutig in die Fluten gestürzt: Kind 1.0 hat jetzt das Seepferdchen

Es klingt zugegeben ein bisschen nach kleiner Eltern-Olympiade, aber das Kind schwimmt nicht nur, es fährt Fahrrad, es kann pfeifen (und zwar Melodien, die ich in zehn Prozent der Fälle sogar erraten kann). Und wenn er erst einmal in die Schule gehen wird, dauert es sicher nicht mehr lange und er wird seine Sachen packen um mit seinen Kumpels in eine gemeinsame WG zu ziehen. Soll ich dann überhaupt noch nach einem Hochbett für das Kinderzimmer Ausschau halten oder gleich etwas für die Ersteinrichtung seiner Bude beiseite legen?

Um ganz ehrlich zu sein, ich bin schon mächtig stolz auf den kleinen Hosenmatz (den ich doch eben noch in meinem Bauch herum geschaukelt habe, oder nicht?) und der jetzt ein großer Bruder und fast ein Schulkind ist. Er weiß auch schon ganz genau, was er als nächstes können will: Kung Fu, damit er seine Eltern umschmeißen kann. So zumindest die Begründung, mit der er vorhin wütend das Zimmer verließ, als ich ihm sagte, dass es in fünf Minuten Zeit für die Gute-Nacht-Geschichte wäre…

 

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