Baby, Baby!, Dies und das, Kind & Kegel, Web 2.0
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Und dann ist Stille…

Mein Blog hat genau 171 Einträge, es werden 172 mit diesem sein. Noch nie habe ich beim Schreiben weinen müssen, bis auf heute. Es ist schwer, die Buchstaben auf der Tastatur zu finden, weil sie immer wieder verschwimmen. Vor etwa einer Stunde habe ich diese Meldung bei Twitter gelesen:

Ich kenne Sinja alias @Propinja und ihren Freund Sascha (@elbpoet) nicht persönlich. Wir folgen uns auf Twitter und ich lese seit einiger Zeit ihre Tweets und ihren Blog. Ich habe mich in den Tweets und Blogbeiträgen über ihre Schwangerschaft so unendlich viele Male wiedergefunden, an meine zwei Schwangerschaften zurück denken und schmunzeln müssen. Doch während ich mich so manches Mal über die ein oder andere Mühseligkeit mit meinen lieben Kleinen beschwere, mussten sich Sinja und Sascha im siebenten Schwangerschaftsmonat von ihrer kleinen Tochter, liebevoll Erdnuss genannt, verabschieden.

Ich fühle so sehr mit ihnen, obwohl es vermessen wäre zu behaupten, ich könne ihre Situation nachvollziehen oder mich nur annähernd in ihre Lage versetzen. Ich bewundere ihre Stärke, dass sie ihren Blog bis heute zum Abschiedsbrief fortgeführt haben und uns als Leser teilhaben ließen. Und ich möchte Sinja zitieren, weil es zu dem, was sie schreibt, nichts hinzuzufügen gibt.

 

„Es gibt nur eine Sache, die ich mir wünschen würde:

Wenn ihr heute abend im Supermarkt steht und wieder genau die falsche Kasse genommen habt, wenn ihr dreimal um den Block fahren müßt, um einen Parkplatz zu finden, wenn der Busfahrer zu langsam fährt, euer Computer streikt, eure Nachbarn zu laut sind oder nicht grüßen, wenn eure Kinder nicht schlafen wollen, ihr nichts zum anziehen habt oder der Mensch vor euch den falschen Klingelton:

Ärgert euch ruhig. Auch ruhig richtig.

Aber lächelt innerlich auch ein bißchen, weil es im Moment nichts Wichtigeres gibt, dass euch beschäftigt.

 

Es gibt Zeiten im Leben, da freut man sich auf sowas.“

 

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