Reisen mit Kindern
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Was, wenn die Urlaubsreise am Geld scheitert?

Reisetipps mit Kindern gesucht? Sohnemann plant schon mal die weitere Reiseroute.

Im Urlaub verreisen? Jeder Fünfte in Deutschland kann es sich nicht leisten, jährlich mindestens eine Woche in Urlaub zu fahren, sagt das Statistische Bundesamt in seinem kürzlich veröffentlichten Jahrbuch 2017. Kinder sind noch mehr betroffen. 16% aller Familien mit zwei Kindern kann sich noch nicht einmal im Jahr eine einwöchige Urlaubsreise leisten. Bei den Alleinerziehenden mit Kindern geben sogar 43% an, aus finanziellen Gründen auf eine Urlaubsreise verzichten zu müssen.

Jeder Fünfte in Deutschland kann es sich nicht leisten, jährlich mindestens eine Woche in Urlaub zu fahren

Und wir reden von nur einer Woche einmal im Jahr. Ich finde diese Zahl erschreckend hoch.

Es verwundert mich nicht, dass Christine von Mama arbeitet auf  Twitter an Lehrkräfte appelliert, am ersten Tag nach den Ferien nicht einfach davon auszugehen, dass jedes Kind in den Ferien verreist sei.

In dem Moment, als ich den Tweet sah, waren wir in Polen und ich dachte: „Ich blogge ja als Reisebloggerin über ein echtes Luxusthema!“

Reisen sollte kein Luxus sein. Erst recht nicht für Kinder.

Mit etwas zeitlichem Abstand wollen mir diese statistischen Zahlen immer noch nicht aus dem Kopf gehen. Ist denn guter Urlaub wirklich ausschließlich eine Frage des Geldes? Gibt es nicht genügend Alternativen?

Und ganz provokativ gefragt: „Ist die Möglichkeit, reisen zu können, nicht auch eine Frage des Willens?“

Wird das Geld nicht am Ende einfach für andere Sachen ausgegeben, auf die reiselustige Familien lieber verzichten?

Eine Familienreisebloggerin, an die ich beim Thema „Geld“ denken muss, ist Geraldine von www.reiseratte.de, die ein Buch mit dem Titel „Günstig reisen mit Kindern – Von Österreich bis Oman“ herausgegeben hat.

Oder Jenny von www.weltwunderer.de, die ebenfalls dem Thema „Reisebudget“ speziell für Familien ein nützliches Taschenbuch gewidmet hat.

Gar nicht erst erwähnen will ich die unzähligen Artikel im Netz, die sich damit beschäftigten, wie man (fast) ohne Geld verreisen kann.

Aber fehlen denjenigen Familien mit Kindern, die in den Ferien nicht verreisen, am Ende vor allem Zeit und Nerven, um sich gedanklich überhaupt mit Reiseplanungen beschäftigen zu können? Wer andere Probleme wälzt, wird sich schwerlich die noch so gut gemeinten Reisepartipps durchlesen und dann die nächste Urlaubsreise planen.

Spontan denke ich aber auch an Stephanie vom Blog www.freieben.net, die sich als Alleinerziehende auch auch ohne Geld ihren Traum vom gemeinsamen Reisen mit ihrem Sohn erfüllt. Sie schreibt auch ganz offen über die Hürden, die sie meistern muss. Aber ist sie beispielhaft? Ist ihre Situation nicht zu weit weg von einer normalen Urlaubsreise?

Was ist überhaupt eine normale Urlaubsreise?

Ist ein beim Reiseveranstalter gebuchter Pauschalurlaub überhaupt noch das Maß aller Dinge? Braucht es wirklich ein bestimmtes Verkehrsmittel (Stichwort Flugreise!) und eine Mindestdistanz vom Wohnort, damit man von einer „richtigen Urlaubsreise“ sprechen kann?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kann man mit wenig Geld trotzdem gut in den Ferien verreisen? Welche Unterstützung können Eltern in Anspruch nehmen? Wo gibt es Spartipps für den Urlaub, die nicht nur für Single-Reisende funktionieren, sondern auch für Familien?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare, Beiträge und Linktipps.

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23 Kommentare

  1. Hallo Sophie,

    ich bin in diesem Jahr sehr viel mit den Kindern gereist, und das mit relativ wenig Geld. Um mir das leisten zu können, suche ich sehr lange nach Angeboten. Notfalls reisen wir auch mal nur mit Handgepäck (-> https://www.moms-blog.de/guenstiger-familienurlaub-meer-kroatien/) , dafür haben wir für 1 Woche Kroatien im August (Flug + Übernachtung im Strandhotel inkl. Pool) auch nur 250 € p.P gezahlt. Ähnlich günstig war der Korsika Urlaub in den letzten Herbstferien. Dort gibt es in der Nebensaison nämlich Mobilheime zum Schnäppchenpreis: https://www.moms-blog.de/mobilheim-homair-kinder-korsika/ . Übermorgen geht´s wieder los: Nach Kopenhagen -und zwar nicht in ein teures Hotel, sondern in eine günstige Airbnb Unterkunft. Ich freue mich schon! :-)

    Liebe Grüße, Patricia

    • Danke für deine Erfahrungen und Tipps, Patricia.

      Ich überlege gerade, ob vielleicht eine Summe von 250 Euro pro Person für manche Familien unerschwinglich sind. Und ich merke, dass ich hier auf einem hohen Ross sitze und Luxusprobleme wälze, wenn ich leider diesmal kein Flugschnäppchen für die Herbstferien ergattert habe, sondern wir dann eben mit dem Auto unterwegs sind.

      Ein vielschichtiges Thema…

      Viele Grüße, Sophie

  2. Liebe Sophie
    Ein sehr wichtiges Thema, das mir auch für mein Wohnland, die Schweiz schon seit langem durch den Kopf geht. Ich werde Deinen Artikel als Anstoss nehmen und das Thema endlich auch aufgreifen.
    Ich weiss, dass es häufig ganz und gar nicht am „Wollen“, sondern eben am „Können“ scheitert. Günstige Unterkünfte und günstige Flüge oder Bahnfahrten sind trotz allem für viele Sonderausgaben, die das Budget nicht hergibt. Selbst wenn ich, als fünfköpfige Familie, für eine Reise pro Person nur Euro 250 bezahle sind das am Ende Euro 1250.

    Es ist einfach zu sagen, dass das günstig ist, wenn man es sich leisten kann.
    Eigentlich sollten hier wirklich Betroffenen zu Wort kommen.
    Es gibt Familien, die kommen trotz verzicht nur mit Mühe und Not durch den Monat. Das vergessen leider Viele, die nicht in dieser Situation sind. Ich finde das skandalös. Wenn es nach mir ginge müsste es für jeden die Möglichkeit geben zumindest zwei Wochen pro Jahr mit den Kindern zu verreisen. Von diesen Auszeiten profitieren alle – Eltern sowie Kinder. Im Endeffekt ist es auch wieder die Gesellschaft, die von intakten Familien, ausgeruhten und weltoffenen Bürgern profitiert.
    Urlaubsreisen als Grundrecht!
    Mein und Euer Staat gibt sehr viel Geld für wesentlich sinnlosere Dinge aus.

    Danke für den Anstoss! Du hast da echt einen wunden Punkt getroffen.
    Liebe Grüsse,
    Ellen

    • Hallo Ellen,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar. Wahrscheinlich werden sich kaum Betroffene melden, obwohl ich es sehr hoffe. Aber gerade weil sich selten jemand beklagt oder vielleicht sogar ein Recht auf eine Urlaubsreise mit seinen Kindern fordert, dürfte es das Problem einer Minderheit bleiben.
      Dabei gebe ich dir vollkommen Recht. Von diesen Auszeiten profitieren alle, nicht nur die Kinder. Aber VOR ALLEM die Kinder.

      Mal sehen, ob sich jemand auf den Hashtag #ohneUrlaub meldet.

      Viele Grüße, Sophie

  3. E. Fast ohne Urlaub sagt

    Liebe Sophie,
    mich macht dein Artikel sehr nachdenklich. Wir waren in den letzten 5 Jahren insgesamt 1 Woche in Dänemark und zwei Mal 3 Tage an der Nordsee. Aus finanziellen und zeitlichen Gründen. Obwohl wir das sehr gern machen. Dieses Jahr z.B. waren wir an der Nordsee. Eine Freundin hat noch geheiratet, das geht auch vom Reisebudget ab. Benzin für 2x 500km, 100€ Geldgeschenk, 2 Übernachtungen plus Essen (Imbiss/Raststätte). Zum Glück ging die Waschmaschine nicht kaputt :-) Abgesehen davon, hatten wir auch noch nie 2 Wochen freie Tage als Familie am Stück. Ich habe lange nur 20 Tage Urlaub gehabt. Um Kitaschließzeiten, Arzttermine, Handwerker usw. abzudecken, konnte meist nur einer von uns frei nehmen.

    Im Alltag empfinde ich uns nicht als arm. Ein Wachstumsschub der Kinder oder der Wunsch nach einer Sammelfigur bringt mich nicht ins Schwitzen. Wir gehen auch ins Schwimmbad oder mal auf ein Kinderfest. Aber wenn eine Dienstreise (!) oder Weihnachten ansteht, das Auto repariert werden muss, dann geht es auf dem Konto schon mal in den zweistelligen Bereich. Dann steht die Urlaubsplanung auf der Prioritätenliste erstmal weiter unten, ja.

    Ich möchte mich nicht rechtfertigen, aber wir sind beide Akademiker, haben was “Solides“ studiert und nicht den schlechtesten Job. Wir bekommen auch Unterstützung durch die Familie, aber für alltägliche Ausgaben und auch Reisen nutzen wir das nicht. Die Großeltern fahren zum Glück mit den Kindern in den Urlaub, sodass wir in der Kita auch eine Postkarte zum Urlaubsplakat beisteuern können.

    Liebe Grüße
    E.

    • Sophie sagt

      Deine Antwort spricht mir sehr aus dem Herzen. Sehr. Denn genau so ist es bei uns. Wir wohnen zudem in einem sehr betuchten Stadtteil in Hamburg, in dem es fast normal ist, in allen(!!!) Ferien zu verreisen. Wir können uns das nicht leisten. Es scheitert auch oft an der Zeit. Und am Finanziellen. Auch wir haben beide was Solides studiert und empfinden uns nicht als arm im Alltag. Wir verreisen 2 Wochen im Jahr als Familie auch mit der finanziellen Unterstützung der Großeltern. Und das ist toll und wir sind dankbar dafür.

    • Ivonne sagt

      Na wenn sich 2 Akademiker keinen Urlaub leisten können, dann läuft definitiv was falsch.

    • Wahrscheinlich stehen wir finanziell etwas besser da als ihr, E. Aber spätestens seit dem dritten Kind denken auch wir anders über Urlaub nach. Ich merke, wie sich ganz besonders meine Prioritäten verschieben und wie ich merke, dass mich und vielleicht auch uns der Alltag ohne Urlaub auffressen würde. Wir sind sehr dankbar, viele Freunde und Familie zu haben, die wir auch mal besuchen oder mit denen wir für ein paar Tage die Wohnung tauschen können. Das sind die kleinen Auszeiten, die den Alltag dann wieder einfacher werden lassen, auch wenn nicht alle Ferien ein grosser Urlaub kommen kann.

  4. Würden wir nicht im Urlaub als Reiseblogger arbeiten, ginge es bei uns auch anders zu. Wie ist denn deine Meinung Sophie? Ist guter Urlaub denn eine Frage des Geldes? Ich denke am Ende ja, leider. Wenn man sich nicht die Nerven zerreißen will, kostet jeder Bequemlichkeitspunkt Geld.

    • Hallo Geertje,

      je länger ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, eine gute Urlaubsreise ist immer eine Frage der Investition. Ich muss entweder Geld investieren, Zeit investieren oder dafür Arbeit investieren. Wer Geld hat muss sich nicht auf Schnäppchensuche begeben und spart Zeit. Schnäppchen schlagen bedeutet oftmals lange zu recherchieren. Auch das ist ein Investment. Und wer das Glück hat, einige seiner Reisen mit der Familie als Reiseblogger anzutreten, der weiß, dass auch das kein geschenkter Urlaub ist. Vor, während und nach der Reise investiert man Arbeit.

      Aber es gibt genügend Menschen, die haben keine Ressourcen dafür. Sie haben wahrscheinlich noch nicht mal genügend Kraft, um überhaupt ans Thema Reiseplanung zu denken. Dem Satz, dass das Reisen nicht unbedingt vom Geldbeutel abhängt, stimme ich also zu. Aber er muss dann ergänzt werden. Es bedarf dann anderer Investitionen. Und die kann nicht jeder leisten.

      Viele Grüße, Sophie

  5. Andrea sagt

    Wir haben dieses Jahr drei Nächte auf dem Campingplatz in Deutschland im Zelt verbracht. Es war kein Luxus Urlaub. Wir machen das gerne. Es war ein günstiger Urlaub für drei Personen für ca. 200 €. Dort waren ein Zoobesuch und eine Zahnradbahnfahrt dabei. Und im Frühjahr eine Nacht in der Jugendherberge. Bei uns ist nicht der Anspruch vorhanden weg zu fliegen oder ein besonderes Hotel zu haben. Wir versuchen immer je nach Budget unseren Urlaub zu gestalten und ich glaube das klappt ganz gut. Wir sind Normalverdiener und eigentlich geht es uns gut.

    • Hallo Andrea,

      danke für deinen Kommentar. Denkst du, dass die Vorstellungen von einem Familienurlaub auch teilweise zu unrealistisch sind, wenn man sagt, man kann sich keine Urlaubsreise leisten?

      Für mich hört sich dein Beispiel nach einem gelungenen Familienurlaub an. Ich selbst bin nicht der Camping-Typ, kenne aber viele, die diese Form von Urlaub am entspanntesten finden.

      Viele Grüße, Sophie

      • Hallo Sophie,

        ich denke ja, viele verbinden Urlaub mit einer Flugreise im Hotel mit möglichst ein paar Sternen. Zumindest habe ich oft den Eindruck wenn ich mich mit anderen Unterhalte. Wir leben hier auch in einer Gegend die vom Wohlstand geprägt ist. Wir könnten uns sicherlich einen anderen Urlaub leisten, wollen dies aber nicht.

        Vor unserem kleinen Mann waren wir Festivalgänger und ich habe das Zelten geliebt. Meine Intension am Zelten ist, dass man nicht immer am selben Ort sein muss, sondern sein Zelt einpacken kann und morgen schon wieder an einem anderen Ort aufschlagen kann. Unser diesjähriger Urlaub sollte nur ein Test sein, ob wir mit unserem 3 Jährigen diese Art von Urlaub machen können. Er hat es geliebt und würde sofort nochmal losgehen. Für ihn war das eine neue Art von Freiheit. Und ja es war ein gelungener Urlaub.

        Am Ende der Elternzeit leiten wir uns den Camper von meinem Schwiegervater aus und fuhren für 8 Tage im November durch einen Teil von Deutschland. Das war das größte für unseren damals noch nicht 1 Jährigen, er hat seine roten Gummistiefel geschnappt, kurz nach dem Aufstehen, und wollte sofort raus. Das war bisher mein schönster Urlaub mit meinen Beiden Männern.

        Unser Ziel ist es einen Kindgerechten Urlaub zu machen. Und für uns bedeutet es nicht, dass das Kind immer still sitzen muss im Restaurant oder ähnlichem. Dafür waschen wir auch gerne mal morgens und abends ab ;-). Klar kann man sich nicht an den gedeckten Tisch setzen, aber dafür gibt es halt dann minimalistisches Essen, wie z. B. Maultaschen in der Brühe oder Wurst vom Grill.

        Viele Grüßle Andrea

  6. Über das Thema unterhalte ich mich regelmäßig mit Eltern im Umfeld. Einige Mamis wünschen sich im Urlaub, sich einfach mal an den gedeckten Tisch zu setzen. Aber die sind froh, wenn sie in den Schulferien überhaupt irgendwo eine einfache Hütte ohne Verpflegung kriegen, die sie bezahlen können.

    Weil Restaurants für fünf Leute zu teuer sind, wird täglich selbst eingekauft und gekocht.

    Kindern ist es (meist) egal – das ist nur für die Mutter doof. Ich kenne persönlich viele, die sehr sehr einfach Urlaub machen, obwohl sie es gern richtig schön hätten.

    Aber wenn man sich nicht mal „einfach“ leisten kann, sondern gar nicht weg kann, ist das sehr traurig. Es gibt ja noch die Möglichkeit Häuser zu tauschen – aber auch dafür muss man Sprit investieren. In Deutschland verdienen einfach zu viele Menschen viel zu wenig Geld. Traurig ist das.

  7. Familien mit geringem Einkommen versuchen die Feriendörfer/Familienferienstätten der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung https://www.bag-familienerholung.de/ eine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen.
    Angeboten werden unterschiedliche Ferienhäuser oder Fewo (auch für Großfamilien), Frühstücksbuffet, Programm für Kinder und Eltern und – teilweise – Vollpension. In einigen Bundesländern können Familien eine zusätzliche Förderung beantragen. Das betrifft inzwischen leider nur noch die Hälfte der Bundesländer…
    Viele Grüße
    Anja Hemmerich

    • Liebe Anja,

      danke für den Kommentar und den wertvollen Linktipp. Ich habe irgendwie auch die Vermutung gehabt, dass sich Eltern selbst auf die Suche machen müssen und es dafür leider keine bundesweit organisierten Anlaufstellen gibt. Und auch dafür „sich durchzufragen“ oder „durchzuklicken“ braucht man Zeit und Nerven dafür.

      Viele Grüße, Sophie

  8. Danke für dieses Thema, das auch mir sehr am Herzen liegt. Es ist für mich schwer zu verstehen und zu ertragen, dass es Familien gibt, die sich keine Urlaubsreise leisten können. Etwas, das einem selbst so viel Lebensfreude und neue Energie für den Alltag schenkt, ist meiner Meinung nach ein Grundrecht das jeder haben sollte – ja das jedem zusteht. Vielleicht sollten sich Politiker einmal dazu Gedanken machen. Statt über ein bedingungsloses Grundeinkommen für jedermann zu diskutieren, sollte es einen einmaligen Grundbetrag für einen jährlichen Urlaub für Bedürftige geben. Das ist jedenfalls weniger teuer und bedeutet Lebensfreude für die Betroffenen. Da es so etwas leider nicht gibt, kann man den Betroffenen nur mit guten Tipps helfen, wie eine Reise kostengünstig wird. Aus meiner langjährigen Erfahrung bedeutet das, dass man nicht weit weg fahren kann und auf jeglichen Luxus verzichten muss. Das heißt aber nicht, dass man keinen Spaß auf einer solchen Reise hat. Eine einwöchige Radtour in der Heimat mit dem Zelt kann so wunderschön sein, mit ganz vielen tollen Erlebnissen für Groß und Klein. Man sollte es einfach mal ausprobieren. Mehr Infos zum Sparen auf Reisen habe ich in einem kleinen Blogartikel zusammengestellt. http://reise-kids.de/sparen-beim-reisen-mit-kindern-guenstige-reisen-fuer-junge-familien/ Für alle, die es interessiert.
    Viele Grüße

    Christine von reise-kids

    • Hallo Christine,

      danke für deinen Kommentar und den Link. Anja hatte in ihrem Kommentar ja auch das Stichwort „Familienerholung“ geschrieben. Familienerholung unterwegs ist auf jeden Fall drin. Aber mal andere Länder sehen. Da wird es schon schwierig, wie du schon schreibst. Und von Luxus ja ganz zu schweigen…

      LG Sophie

  9. Ich weiß nicht, ob Du das hier sammeln willst, ich hätte da noch einen guten Tipp für günstigen Familienurlaub. Und zwar bietet das Deutsche Erholungswerk sehr günstige Ferienhäuser in schönen Gegenden an: http://www.dew-hamburg.de/

    (Mir als Alleinerziehende wäre allerdings auch das früher nicht so ohne weiteres möglich gewesen. Ein, zwei Mal bin ich in 8 Jahren mit meinem Großen weggefahren. Da habe ich lange für gespart und musste im Urlaub in der Lüneburger Heide auch noch kürzer treten. )

    • Liebes, hab vielen Dank für den Link.

      Interessant finde ich den Begriff „Erholungswerk“, der ganz ähnlich ist, wie „Familienerholung“ aus dem Kommentar von Anja Hemmerich. Wahrscheinlich muss man tatsächlich den Wunsch nach der Erholung mit der Familie (Egal wohin, Hauptsache mal raus!) trennen von der Urlaubsreise (Endlich mal ein anderes Land sehen!).
      Oder ist das nur Zufall, dass da zwei Mal von „Erholung“ die Rede ist in deren Bezeichnungen und nicht von „Reise“.

      LG Sophie

      • Erholung… hm… jetzt habe ich tatsächlich mal gegoogelt, was das GENAU heißt.

        Bei einem Aufenthalt mit der Familie an einem fremden Ort denke ich tatsächlich nicht zuerst an Erholung. Wir urlauben immer in Ferienwohnungen. Fremde Betten, eine spartanische Kücheneinrichtung und weniger Platz als zu Hause sind einfach nicht erholsam.

        Deshalb fahren wir seit Jahren an den selben Ort. So kennen wir wenigstens die Gegebenheiten dort. Erholsam ist auf alle Fälle, dass wir nicht so weit fahren müssen und dass wir viel draußen in der Natur sind.

        Vielleicht heißt es deshalb auch Erholungswerk, weil es leicht zu erreichen ist und oft in schönen Gegenden liegt.

  10. Katrin sagt

    In der Jugendherberge kann man günstig Urlaub machen, und in den modernisierten Häusern gibt es oft Familienzimmer und auch Essen vom Buffet, das erhöht ja das Urlaubsgefühl. (Ich will auch im Urlaub nicht immer kochen, spülen, räumen)
    Und es gibt auch häufig Programm. Wir waren in den Osterferien, da gab es eine Freikarte fürs Spaßbad und man konnte zum Osterfeuer gehen. Dann noch Fußball draußen und ein bisschen spazieren, fertig!! Es waren viele Familien mit 3 oder 4 Schulkindern da – das ist ja sonst Irrsinn, wie soll man da Ferien bezahlen.

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